22 Februar 2014 - 20:30
Ehemaliger ISI-Chef: Amerika will nach Niederlage in Afghanistan Pakistan zugrunde richten

Der ehemalige pakistanische Geheimdienstchef, General Hamid Gol, hat den USA und ihren Verbündeten vorgeworfen, nach der Niederlage in Afghanistan nun Pakistan zugrunde richten zu wollen.

Bei einer Sitzung in Lahore, Zentrum der Provinz Pundschab, sagte Gol: Die Sowjetunion scheiterte in Afghanistan, auch die USA werden scheitern und dort abziehen müssen und das gleiche Schicksal erleiden wie einst die Sowjetunion. Die ISI-Chef sagte: Der 11. September 2001 war der Vorwand zum Sturm auf Afghanistan. Das Ziel der USA war eigentlich, den Islam zu diffamieren und Pakistan zu vernichten. Er betonte: Die westliche Demokratie hat keinen Nutzen für die Muslime; die beste Vorgehensweise liege darin, sich an den Koran zu halten. Der ehemalige Armeechef Pakistans, General Mirza Aslam Beyk, hatte ebenfalls auf die Niederlage der Sowjetunion und Amerika in Afghanistan hingewiesen und gesagt, dass die Nato und Amerika 2014 aus Afghanistan abziehen werden. Doch sie wollen Pakistan in einen Konflikt verwickeln und mit Hilfe ihre Handlanger den Terrorismus in diesem Land schüren.